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Vertiefung

Noch sind sie nicht wirklich Herr über ihren Geist,
noch wirken fremde Einflüsse auf sie ein,
noch erliegen sie Vorstellungen,
die sie immer wieder in die Irre führen.

Die Freude über das Erkannte
und über das, was ihnen möglich erscheint,
wechselt sich ab mit der Enttäuschung,
dass die sie am Leben hemmenden Dinge,
die sie schon abgelegt zu haben glaubten,
sie doch immer wieder daran hindern,
wesentlich und wahrhaftig zu sein
und ihrem Wesen gemäß zu leben.

Es ist der Kampf mit alten Gewohnheiten,
der ihnen Kraft und Beharrlichkeit abverlangt,
das Erkannte auch umzusetzen
und ihre Disziplin und Konsequenz
stets von Neuem herausfordert.

Gedanken, Gefühle und selbstgezogenes Wollen
beherrschen noch manchmal ihr Leben,
machen sie unfrei und binden sie wieder,
wenn auch nicht mehr von Dauer
und nicht mehr so oft.